MRT Magnetresonanztomographie ( Kernspintomographie )

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein diagnostisches Verfahren, das im Gegensatz zur Computertomographie und Röntgenuntersuchung keine Röntgenstrahlung zur Bilderstellung verwendet, sondern mit Radiowellen und Magnetfeldern arbeitet.

Wie ist der Untersuchungsablauf?

Je nach Untersuchung müssen Sie für ca. 20 Minuten ruhig und entspannt in einem an beiden Enden offenen und hellen Tunnel liegen. Während der Untersuchung entstehen z. T.  sehr laute klopfende Geräusche mit unterschiedlichen Rhythmen (wie z.B. bei einem Presslufthammer). Deshalb erhalten Sie einen wirksamen Gehörschutz. Sollten Sie sich während der Untersuchung nicht wohl fühlen, können Sie sich jederzeit mit einer Klingel bemerkbar machen. Außerdem sehen und überwachen wir Sie von unserem Bedienpult während des gesamten Untersuchungsablaufes. Die Untersuchung wird von einer/einem speziell ausgebildeten medizinisch-technischen Assistentin/ten durchgeführt.

Persönliche Gegenstände aus magnetischen Metallen (z.B. Uhr, Brille, Haarnadeln, Schmuck, herausnehmbare Zahnprothesen, Hörgeräte, Geld, Schlüssel, usw.) stören das für die Untersuchung notwendige Magnetfeld. Alle diese losen Gegenstände dürfen Sie auch aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall in den Untersuchungsraum mitnehmen. Kreditkarten und andere digitale Datenträger lassen Sie bitte in der Kabine, da sie im Untersuchungsraum vom Magneten gelöscht werden.

Wenn Sie wie viele Menschen unter Platzangst leiden, teilen Sie uns dies bitte schon bei der Terminvergabe mit, damit wir Ihnen dementsprechend einen Untersuchungstermin mit einer anästhesistischen Betreuung geben können.

Sollten Sie eine Insulinpumpe, einen Herzschrittmacher oder andere elektronische Geräte tragen oder sich Metallsplitter in Ihrem Körper befinden, so teilen Sie uns auch dies möglichst bei der Terminvergabe mit.

Abhängig von der Fragestellung kann es erforderlich sein, ein MR-Kontrastmittel in die Armvene zu spritzen. Dieses ist ein erprobtes und gut verträgliches Medikament. Unverträglichkeiten sind extrem selten. Das Kontrastmittel für MRT-Untersuchungen enthält kein Jod und kann somit auch bei Allergien gegen Röntgenkontrastmittel und bei Schilddrüsenerkrankungen verabreicht werden. Das Kontrastmittel wird innerhalb eines Tages über die Nieren wieder ausgeschieden.

Nach der Untersuchung...

... werden die Bilddaten (ca. 100 bis 1000 Einzelbilder) am Computer ausgewertet, digital archiviert und für Sie dokumentiert. Ein Befundbericht wird diktiert, geschrieben und an Ihren überweisenden Arzt per POST gesandt.

Wann darf eine MRT bei mir nicht durchgeführt werden?

Da das MRT mit einem starken Magneten arbeitet, darf eine Untersuchung nicht durchgeführt werden, wenn:
-
Sie einen Herzschrittmacher tragen

-ein Innenohrimplantat (Cochlea-Implantat = Hörprothese für Gehörlose) vorhanden ist

-eine fest implantierte Medikamentenpumpe vorhanden ist (externe Pumpen müssen zur Untersuchung abgelegt werden)

-Sie einen bestimmten Ventrikelshunt, einen Neurostimulator oder magnetisch fixierten Zahnersatz tragen

- Sie schwanger sind

Im Zweifelsfall fragen Sie jederzeit gerne eine unserer Mitarbeiterinnen

Untersuchungsregionen

-
MRT des Kopfes      

-MRT der Halsweichteile
-MRT der Gelenke     

-MRT der Gefäße
-MRT der Wirbelsäule

-MRT des Hodens
-MRT des Bauchraumes


 


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